So hier mal ein ganz simples Rezept. Cannabutter eignet sich hervorragend dazu andere Edibles zu machen. Hier kann man dann einfach die angegebene Menge an Butter in dem Rezept für (Brownies/Cookies/Kuchen was auch immer) entweder komplett durch Cannabutter ersetzen oder je nachdem wie stark die Butter/die gewünschte Wirkung ist auch nur teilweise, ersetzen.
So nun aber zum Rezept:
Zutaten für die Cannabis-Butter
Um Cannabis-Butter zu machen, kannst du alle Bestandteile der Pflanze verwenden, auch die kleinen Buds, die du nicht rauchen würdest und sogar die Blätter. Wenn du sehr harzige Buds hast, sei bitte vorsichtig mit der Menge, damit die Butter nicht zu potent wird und dich für 3 Tage in das Sofa drückt.
Küchenutensilien für Cannabis-Butter
– Kochtopf
– Kochlöffel
-- Ein Glas mit Schraubverschluss
– Mixer oder ein sehr scharfes Küchenmesser
– Abseihtuch oder ein sehr feines Sieb
– Aufbewahrungsbehälter
Zutaten für Cannabis-Butter
– 10 g Marihuana (Blüten und/oder Trimm von der Ernte) (Nutzt du weniger wird die Butter logischerweise weniger potent)
– 250 g Butter
Übrigens: Nutzt du Trimm (also den Verschnitt geernteter Blüten), dann beachte, dass die kleinen Blätter in der Nähe der Blüte das meiste THC enthalten.
Schritt für Schritt erklärt – so machst du hochpotente Cannabis-Butter
1. Das Gras decarboxylieren
2. In den Kochtopf ein Wasserbad vorbereiten
3. Butter in das Glas geben und im Wasserbad schmelzen
4. Das Gras in die geschmolzene Butter geben und Glad zu machen.
5. Das Gemisch nun für so ca. 2 1/2 bis 3 Stunden im Wasserbad ziehen lassen. Hier darauf achten, dass immer genug Wasser im Topf ist und, dass es nicht kocht. Sieden reicht hier.
6. Die Butter nun entweder durch ein Sieb oder ein Seih/Käsetuch abseihen damit das Gras raus ist.
7. Kalt werden lassen.
Es gibt natürlich mehrere Wege die zum Ziel führen. Ich empfinde den hier am angenehmsten, da man nur beim decarben den Geruch in der Wohnung hat. Beim kochen dann nicht mehr und man muss die Butter dann auch nicht am Ende von Wasser befreien.
Die Methode hat bei mir auch bei Öl funktioniert. Egal ob Olivenöl, Sonnenblumen oder Traubenkernöl.
Es funktioniert und ist gar nicht kompliziert.
Hier benutze ich meistens den Verschnitt um das herzustellen, nehme dann auch meistens so 1 bis 2 g mehr als wenn ich mit Blüten arbeite.
Viel Spaß und Erfolg beim nachkochen.
Bei Fragen einfach raus damit.
Growi