Die Imbibition des Samens (auch Samenquellung oder Wasseraufnahme genannt) ist der erste Schritt bei der Keimung.
Die Imbibition des Samens
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So mache ich das seit 30j ,erst ins Wasser Glas ,sobald gesunken in die Erde,wenn nicht innerhalb von 24 Stunden gesunken ab in die tonne
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Hey zusammen, nach 12 bis 20 Stunden Imbibition im Wasser sinken manche Cannabis-Samen ab, wÀhrend andere oben schwimmen. Und dann kommt der Klassiker: Die Schwimmer sind tot oder schlecht und keimen eh nicht... weg damit.
Das ist ein alter, weit verbreiteter Mythos, der immer noch in Foren, alten Grow-Guides und Videos herumgeistert. In Wirklichkeit ist diese Schwimm-oder-Sink-Idee viel zu einfach gedacht. Sie beruht auf einem Denkfehler und kann dich richtig gute Genetik kosten. (Waste)
Der Glaube klingt erstmal logisch. Gesunde Samen sind voll mit NĂ€hrstoffen und Ălen, nehmen Wasser auf, werden schwerer und gehen unter. Leere oder tote Samen sind hohl, haben Luft drin und bleiben oben. Diese Vorstellung wird seit Jahren weitererzĂ€hlt, oft mit Verweis auf âgesunden Menschenverstandâ oder alte BĂŒcher. Manche Grower sortieren die Schwimmer rigoros aus, weil sie glauben, sie sparen damit Zeit und MĂŒhe.
Genau da liegt der Denkfehler. Wir Menschen neigen dazu, komplizierte Dinge auf ein einfaches, sichtbares Merkmal zu reduzieren. Schwimmen oder Sinken wirkt wie ein klarer Test â ist es aber nicht. Ob ein Samen schwimmt, hĂ€ngt vor allem von Ă€uĂeren Faktoren ab: kleine Luftblasen, die an der harten, wachsigen oder unebenen Schale von Cannabis-Samen hĂ€ngen bleiben, unterschiedliche Dichte oder Feuchtigkeit der Schale, wie schnell das Wasser wirklich eindringt und die ölige OberflĂ€che.
Das hat meist wenig bis gar nichts mit der tatsÀchlichen LebensfÀhigkeit des Embryos im Inneren zu tun. Viele völlig gesunde Samen schwimmen am Anfang und sinken erst spÀter... manchmal nach 24 Stunden oder mehr, wenn die Luft entweicht und das Wasser richtig einzieht. Umgekehrt können auch beschÀdigte oder leere Samen manchmal absinken.
Viele praktische Erfahrungen von Growern zeigen, dass schwimmende Samen oft genauso gut oder sogar besser keimen als die sinkenden. Der Test fĂŒhrt deshalb hĂ€ufig dazu, dass man viable Genetik einfach wegwirft und besonders schade bei teuren oder seltenen Sorten.
Es gibt keine seriöse wissenschaftliche Studie, die den Float-Test bei Cannabis als zuverlĂ€ssig bestĂ€tigen wĂŒrde. Erfahrene Grower und seriöse Quellen sehen ihn inzwischen eher als Mythos. Selbst bei anderen Samenarten funktioniert er nur in ganz speziellen FĂ€llen und ersetzt keinen echten Keimtest.
Statt blind irgendwelchen unqualifizierten SprĂŒchen wie âSchwimmer sind MĂŒllâ zu folgen oder einfach nachzuplappern, was man irgendwo gelesen hat, lohnt es sich viel mehr, zu verstehen, was wirklich dahintersteckt. So spart man nicht nur Samen, sondern vermeidet auch Frust und Fehlinvestitionen.
Fazit: Sortiert keine Samen aus, nur weil sie nach der Imbibition schwimmen. Lasst einfach alle keimen. Die meisten gehen sowieso innerhalb weniger Tage auf, egal ob sie anfangs oben waren oder nicht.
Grow smart, nicht nach Hörensagen.
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